Top of Page
TEAR Works

TEAR Works

Kurzfilm von Christian Frosch A/D 2007, 10 Min.

Tränen eine Form der Kommunikation, älter als die Sprache.
Tränen sind Teil des Vokabulars des Kinos
Tränen stellen eine Kapitualtion vor der Sprache dar.
Tränen sind immer ein ZUVIEL.
Tränen lügen nicht.
Tränen sind das Dokument der Echtheit von Gefühlen
Tränen sind der "Cum-Shot" des Melodrams-
Tränen im Kino sind Betreten der Sphäre des Intimen.

Der Film besteht aus acht inszenierten Portraits, die jeweils in zwei Einstellungen strukturiert sind. Die Totale, welche die Figur in einem (sozialen) Raum positioniert und eine Großaufnahme des Gesichts. Einem Gedanken von Roland Barthes folgend gibt es in der photographischen Aufzeichnung einen Unterschied zwischen inter esse (lat: dazwischen sein) und Punctum, einem unmittelbar ergriffen sein. Tränen im Kino entziehen dem Dazwischensein die Distanz. Tränen sind raumgreifend und ansteckend. "Tears work" ist eine Arbeit über die salzige Flüssigkeit: ein dichtes, rührend/ komisches Filmstück.

.

Regie/Drehbuch:
Christian Frosch
Kamera:
Johannes Hammel
Schnitt/Ton:
Christian Frosch
Licht:
Xaver Challupner
Besetzung:
Britt Beyer, Ursula Ofner, Walfriede Schmitt, Konstantin Achmed Bürger, Norman Desmond, Roland Jaeger, Jenitha Tonar, Michael-Joachim Heiss
Produzenten:
Kristina Konrad, Ursula Scribano, Christian Frosch
Produktionsleiterin:
Ursula Scribano
Förderung:
BMKU Wien